14.11.2009, 17:44 Uhr
Matchwinner Obafemi Martins. (Foto: imago)Die Fußball-Nationalteams aus Nigeria und Kamerun haben sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert. Die Super Eagles aus Nigeria behielten zum Abschluss der Afrika-Ausscheidung in Nairobi gegen Kenia mit 3:2 (0:1) die Oberhand und überholten in Gruppe B mit 12 Punkten noch den bisherigen Spitzenreiter Tunesien (11), der überraschend 0:1 (0:1) in Mosambik verlor.
Kamerun verteidigte hingegen durch ein 2:0 (1:0) in Marokko seine Top-Position in der Gruppe A mit 13 Punkten vor Gabun (9). Algerien verlor 0:2 (0:1) bei den nun punkt- und torgleichen Ägyptern. Damit findet am kommenden Mittwoch im Sudan ein Entscheidungsspiel statt.
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Matchwinner für Nigeria war Bundesliga-Profi Obafemi Martins. Mit seinen Toren in der 62. und 83. Minute sicherte der Stürmer des VfL Wolfsburg den Erfolg in Kenia, zu dem Aiyegbeni Yakubu (65.) den dritten nigerianischen Treffer beisteuerte. Schützenhilfe leistete Außenseiter Mosambik, das Tunesien dank Darios Treffer (83.) bezwang. Damit sind die Super Eagles aus Nigeria zum vierten Mal bei einer WM-Endrunde dabei. 1994 in den USA und 1998 in Frankreich erreichte das Team jeweils das Achtelfinale, 2002 in Südkorea/Japan war bereits nach der Vorrunde Schluss.
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Sogar schon zum sechsten Mal für eine WM qualifiziert ist Kamerun, das sich das Ticket bei dem von Pierre Achille Webo (18.) und Topstar Samuel Eto'o (52.) herausgeschossenen 2:0-Sieg in Marokko nicht mehr entreißen ließ. Zudem patzte Verfolger Gabun beim 0:1 in Togo (Tor: Ayite/70.). Die Kameruner haben damit die Chance, im kommenden Jahr in Südafrika ihren Vorrunden-Fluch bei WM-Endrunden zu beenden. Denn außer 1990 in Italien, wo man unerwartet sogar bis ins Viertelfinale vorstieß, war für Kamerun stets die Vorrunde Endstation.
Ägypten trieb die Spannung auf die Spitze. Zwar gelang dem Team um Dortmunds Bundesliga-Profi Mohamed Zidan durch Amr Zaki (2.) die frühe Führung. Doch erst in der 5. Minute der Nachspielzeit erlöste Meteb Abutreika die Gastgeber, die damit weiter auf das WM-Ticket hoffen dürfen.
Quelle: dpa
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