13.07.2010, 14:24 Uhr | dpa
Franz Beckenbauer hat genaue Vorstellungen von der Zukunft des deutschen Fußballs. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Joachim Löwist erst einmal abgetaucht und grübelt in aller Ruhe über seine Zukunft - Franz Beckenbauer skizziert unterdessen die Zukunft für Deutschlands Fußball. "Die vernünftigste Lösung für den gesamten Fußball: Alle Beteiligten bleiben in ihren Ämtern und arbeiten konstruktiv zusammen", so der "Kaiser" in seiner "Bild"-Kolumne.
Damit wies der Weltmeister-Trainer von 1990 zugleich auf die Schlüsselfrage in der Bundestrainer-Entscheidung hin. Bekommen Chefcoach Löw und Manager Oliver Bierhoff, deren Verträge auslaufen sind, sowie DFB-Sportdirektor Matthias Sammer ihre Vorstellungen und Interessen unter einen Hut? Und bleiben alle in der Vergangenheit ausgelebten Eitelkeiten im Interesse des Nationalteams außen vor? "Zwischen den sportlich Verantwortlichen Löw und Sammer muss es einen engen persönlichen Draht geben, um Irritationen zu vermeiden", forderte Beckenbauer: "Da muss man sich auch mal zusammenraufen. Das muss allen die Zukunft des deutschen Fußballs wert sein." Das junge Team, dass in Südafrika mit erfrischendem Fußball die Fans in der Heimat und die internationalen Experten gleichermaßen begeistern konnte, hat sein Votum für die Beckenbauer-Lösung bereits abgegeben.
"Alle haben einen Superjob gemacht. Wir haben nicht eine Sekunde Lagerkoller gehabt. Wir sind wie eine Familie gewesen. Ich kann nur hoffen, dass alles so weiter geht", erklärte Routinier Arne Friedrich. Lukas Podolski hob Löws herausragende Rolle als Taktiker, Motivator und Moderator heraus. Jede Mannschaft brauche einen sehr guten Trainer, "und unserer ist sehr, sehr gut", sagte WM-Kapitän Philipp Lahm. Für Beckenbauer ist Löw der Mann, der dem neuen Team "ein Gesicht gegeben" hat - und der nun weitermachen sollte.
DFB-Chef Theo Zwanziger ließ nichts unversucht, nach den mit viel Getöse geplatzten Vertragsgesprächen zu Jahresbeginn weiter um Löw zu werben. "Der DFB weiß, was er an Joachim Löw und seinem Team hat", betonte der Verbands-Boss: "Ich werde persönlich alles tun, dass es so wird." Allerdings hatte Zwanziger auch immer versichert, auf eine Zeit ohne Löw vorbereitet zu sein. Dass dabei auch der ehemalige DFB-Kapitän Sammer eine Rolle spiele, verhehlte der Präsident nicht. "Natürlich ist letztlich keiner unersetzlich", sagte Beckenbauer.
Nach der langen und erfolgreichen WM ist die Nationalmannschaft in Frankfurt gelandet. zum Video
Löw will zunächst über "Visionen" nachdenken, Bierhoff darüber, "was ich noch bewegen kann". Eine Grundvoraussetzung für die eigene Fortsetzung seiner Arbeit hat der Manager bereits formuliert: Nur zusammen mit Löw. Zugleich will Bierhoff dem Bundestrainer aber den Weg zur nächsten Europameisterschaft in Polen und der Ukraine nicht verbauen, falls der Manager und der DFB nicht weiter zusammenfinden. Drängen lassen aber wollen sich die Protagonisten nicht. "Es ist einfach mal wichtig, nach den bewegten Wochen runterzukommen, mit der Familie zu reden", sagte Bierhoff.
Das enge Zeitfenster bis zur neuen Saison lässt eine lange Findungsphase für die sportliche Leitung und den Verband jedoch nicht zu. Am 11. August, nur wenige Tage nach der Rückkehr aus dem wohlverdienten Urlaub, bestreiten Lahm & Co. in Kopenhagen gegen Dänemark ein Freundschaftsspiel. Lediglich 23 Tage nach dem Aufgalopp startet die EM-Ausscheidung mit einem Auswärtsspiel am 3. September in Brüssel gegen Belgien. Auch für den alten oder einen neuen Bundestrainer müsste damit die Saison-Vorbereitung schon Anfang August wieder beginnen, lange noch vor dem Bundesliga-Start.
Wir haben die emotionalsten Bilder der WM für Sie zusammengefasst. zu den Fotoshows
Quelle: dpa
Martin schrieb:
am 30. Juli 2010 um 22:57:42
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am meisten Geld im Deutschen Fußballl hat vermutlich der Verein FCB verdient und der Herr Hoeness durch Gewinnbeteiligung--fast niemand in München mag den FCB
und dann hat sich der FCB auch mit dem Bckenbauer immer mehr zu einer Mafiaartigen Organiisation mit vielfältigen Psychverdrehunge entwicklet mit einen starken Einfluß und Bevorzugng beim DFB besonders seine Jüngllinge---daher mußte der Mitläufer Müller bei den Nationalmannschaft mit allen schönen Bällen bedient werden--nadem sich dieser NeureichAbzoger schon 2 Jahre vorher mit dem Schweini und Lahm einspielen konnte---der Özil und der Khedira sind viel bessere
Spieler---FCBs raus
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Heinz schrieb:
am 15. Juli 2010 um 11:25:33
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Beckenbauer
Lieber Hansmann,wenn ich sehe was ein Bankmanager verdiend und welsche Leistung er bringt und noch Geld bekommt wenn er die Karre
in den Sand setzt ,finde ich das ein H.Löw seinGeld verdiend hat.Er bringt wenigstens Leistung
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Hansmann schrieb:
am 15. Juli 2010 um 09:04:54
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Alles Geldsache
Es ist so wie immer,leider! Gute WM gespielt und jetzt will Löw an das große Geld. Und wir Zuschauer sind eigentlich die
Affen und bezahlen das.Löw will doch nur soviel pro Jahr, was wir uns unser ganzes Leben lang nicht verdienen können. Armes Deutschland!
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